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STADTGESCHICHTE 



 

Die Gründungssage der Stadt erzählt, dass Karl der Große mit seiner geliebten Gattin Fastrada von dem Ort, auf  dem sich heute die Salzburg erhebt, auf die Talaue der Saale hinuntergeblickt habe. Da habe der Kaiser ihr versprochen, als Zeichen seiner Liebe zu ihr eine Stadt in Herzform zu bauen.

Ob dies nun stimmt oder nicht: Tatsache ist, dass die Stadt Bad Neustadt a.d.Saale mit den umliegenden Gemeinden ihre Anfänge in der Gründung der Pfalz Salce nahm.

um 500

erste fränkische Siedlungswelle, belegt durch Reihengräber im Nordosten der Stadt und archäologische Funde im Altstadtbereich

741

Erste Erwähnung der Martinskirche im Stadtteil Brendlorenzen in der Schenkungsurkunde des fränkischen Königs Karlmann an das neu gegründete Bistum Würzburg(Reste karolingischer Bauformen, eine der ältesten Kirchen Deutschlands, mittelalterliche Fresken in der Seitenkapelle)

742-1000

Ausbau des Königshofes "Salce", der unter Karl dem Großen Kaiserpfalz wurde (einer der Herschaftsmittelpunkte im ostfränkischen Reichsteil, Lage bis heute archäologisch nicht bestimmt)

1159

Erste Erwähnung der Salzburg (eine der größten Burganlagen Deutschlands, besterhaltenes Beispiel für eine Ganerbenburg, auf dem mehrere Ministerialgeschlechter gleichzeitig saßen)

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um 1200

Bau einer ersten hölzernen Stadtbefestigungsanlage (nachgewiesen durch Grabungen im Jahre 1992)

1232

Ersterwähnung der Stadt "nova civitas"

1282

ältester erhaltener Abdruck des Stadtsiegels, das zum Stadtwappen wurde

1517 f.

Eindringen der lutherischen Lehre; die Mutter des Reformators stammte aus der Neustädter Familie Lindemann-Ziegler

1525

Bauernkrieg - die Neustädter beteiligten sich teils offen, teils heimlich auf der Seite der Aufständischen. Nach der Niederschlagung wurdenauf dem Grasberg 14 Anführer hingerichtet, darunter wohl auch Bürgermeister Volkheimer.

1541

Erster Schlossbau in Neuhaus - das neue, heute sichtbare Schloss wurde an dessen Stelle 1767-1776 errichtet und ist seit Mitte des 19. Jahrhunderts Mittelpunkt des Heilbades.

1578/79

Bau des Hohntores im Auftrag des Fürstbischofs Julius Echters

1585

Gegenreformation; Neustadt wurde wieder katholisch.

1631 f.

Der 30-jährige Krieg erreicht Neustadt. 1634/35 herrschen Hunger und Pest, 1640 marschieren die kaiserlichen Truppen vor der Stadet gegen die Schweden auf.

1680 f.

Umbau des 1352 gegründeten Karmelitenklosters und seiner Kirche. Die Kirche wird im Inneren barockisiert. Zu ihrer bemerkenswerten Ausstattung gehört eine Kanzel von Johann Josef Kessler, die zu den besten des fränkischen Barock gerechnet wird, und die vorzüglich erhaltene Barockorgel der Orgelbauerfamilie Will.

1722

Fertigstellung des neuen Amtsgebäudes (heutiges Landratsamt) unter der Leitung des Würzburger Hofbaumeisters Josef Greising

1793 f.

Bau der Stadtpfarrkirche im reinsten klassizistischen Baustil. Der Bau zieht sich durch Todesfälle und Geldknappheit über 43 Jahre hin.

1815

Neustadt kommt mit dem Fürstentum Würzburg zum Königreich Bayern - 1857 wird das Bezirksgericht Neustadt eingerichtet.

1853

Elisabeth Gräfin von Haxthausen sämtliche Quellen in Neuhaus und das erste Badehaus errichten.

1871 f.

Bau der Eisenbahnlinie Schweinfurt-Meiningen (Verbindungsstück der späteren Reichsbahn-Hauptstrecke Stuttgart-Berlin)

1900

letzte Versteigerung von Weinen, die an den Hängen unter Salzburg gewachsen sind

1919

Jakob Preh gründet einen elektro-feinmechanischen Betrieb vor dem Hohntor, der in der Folgezeit bestimmend für das Wachstum der Stadt wird.

1934

Eingemeindung der kleinen Nachbarortschaft Bad Neuhaus; das Prädikat "Bad" übernahm Neustadt

1937

Ansiedlung des Elektromotorenwerks II der Siemens-Schuckert-Werke.In der Folge wuchs die Bevölkerungszahl sprunghaft von 2.163 (im Jahr 1910) auf  7.123 Einwohner (im Jahr 1950) an und die Gartenstadt wurde ausgebaut.

1945 f.

wesentlicher Ausbau der Infrastruktur, Erweiterung der Stadt durch neue Siedlungsgebiete

1972

Bad Neustadt wird Sitz der Kreisverwaltung des neuen Landkreises Rhön-Grabfeld; die umliegenden Orte Dürrnhof, Herschfeld, Mühlbach und Löhrieth werden eingemeindet.

1978

Brendlorenzen und Lebenhan kommen beim Abschluss der bayerischen Gebietsreform zu Bad Neustadt; die Einwohnerzahl beträgt nun rund 15.000.

1997/98

Abbruch der spätmittelalterlichen Häuser und Neubebauung an der Stirnseite des Marktplatzes

Kurzfassung der Stadtgeschichte von Dr. Ludwig Benkert

BÜCHER rund um Bad Neustadt und Beiträge zur Geschichte finden Sie HIER



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